Buddhismus, wenn keine Illusionen bleiben
Yogini: Ich fühle mich von dieser Welt angewidert.
Innerer Coach: Gut! Jetzt kannst du Buddhismus praktizieren.
Ideen:
Wer noch glaubt, Samsara sei ein Wellnesshotel, hat mit Meditation zu früh angefangen.
Dieser Dialog ist die spirituelle Version von: „Wenn das Haus brennt, ist es der perfekte Zeitpunkt, um Marshmallows zu rösten.“
Buddhismus: Die einzige Religion, bei der ‚Alles ist schrecklich‘ nicht die Diagnose ist, sondern die Grundvoraussetzung für die erste Unterrichtsstunde.
Aus der Sicht des Meisters: „Wenn dir die Welt jetzt noch gefallen würde, müsste ich dich ja mühsam davon überzeugen, dass sie eine Illusion ist. So sparen wir uns die ersten drei Jahre Meditation und gehen direkt zum Tee über.‘“
Früher nannten wir es Weltschmerz, heute nennen wir es Fortgeschrittenen-Modus. Wer die Welt liebt, hat einfach noch nicht genau genug hingeguckt.
Glückwunsch, du hast gerade das Upgrade vom ‚Wellness-Yoga‘ zum ‚Hardcore-Buddhismus‘ gebucht.
Buddhismus: Weil „Ich hab die Schnauze voll“ auf Sanskrit einfach viel edler klingt.
Wenn du der Welt den Mittelfinger zeigst, ist das im Buddhismus eigentlich nur ein Mudra für Fortgeschrittene.
Endlich mal eine Religion, bei der schlechte Laune als Qualifikation für die Erleuchtung gilt.

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