Posts

Hormonelle Veränderung in der Menopause

  Die Menopause ist eine Phase tiefgreifender hormoneller Veränderungen, die bei einem Großteil der Frauen (ca. zwei Drittel) zu behandlungsbedürftigen Beschwerden führt. Neben den klassischen körperlichen Symptomen wie Hitzewallungen stehen vor allem psychische Belastungen im Fokus, die oft fälschlicherweise als reine Überlastung oder klassische Depression fehldiagnostiziert werden. Der Hauptgrund für diese Symptome ist der sinkende Östrogenspiegel. Östrogen wirkt im Gehirn unter anderem auf Botenstoffe wie Serotonin, die für die Stimmungsregulation verantwortlich sind. Ein rapider Abfall kann daher zu Reizbarkeit, Konzentrationsschwäche ("Brain Fog") und psychischer Instabilität führen, während der physische Schlafmangel durch Nachtschweiß die psychische Belastbarkeit weiter reduziert. Konkrete Schritte   Symptomtagebuch führen: Notieren Sie physische und psychische Veränderungen, um Muster (z.B. zyklusabhängige Verschlimmerungen in der Perimenopause) zu erkennen. ...

Emotionale Stabilität in Krisenzeiten: Strategien zur Selbstfürsorge

Emotionale Stabilität in Krisenzeiten: Strategien zur Selbstfürsorge Emotionale Stabilität in Krisenzeiten: Strategien zur Selbstfürsorge Bei Krisen fühlt sich vieles plötzlich auseinandergerissen an. Was früher selbstverständlich war, wirkt instabil und überfordernd. Zum Glück gibt es Wege, das innere Gleichgewicht wieder etwas zurückzuholen. Wenn du in solchen Zeiten emotional stabil bleiben möchtest, helfen oft drei Ebenen gleichzeitig: das Nervensystem beruhigen , Gedanken sortieren und soziale Ressourcen aktivieren . 1. Das Nervensystem beruhigen Stress macht den Körper schnell hektisch. Atemübungen, langsames Ausatmen und kleine tägliche Entspannungsrituale wie: warmes Duschen Spaziergänge Musik hören sanfte Bewegung helfen, den Körper wieder runterzufahren. Auch kurze „Mikro-Pausen“ über den Tag verteilt wirken stabilisierend. Wenn der Körper nicht aus d...

Self-Care - Wie Affordable Luxury den Markt verändert

  Einer der spannendsten Konsumtrends 2026 heißt „Affordable Luxury“ – also kleine, erschwingliche Luxusmomente für den Alltag. Während viele Menschen unter wirtschaftlichem Druck stehen, wird Luxus nicht abgeschafft, sondern einfach herunterdosiert. Große Ausgaben werden verschoben, kleine Feel-Good-Käufe steigen dafür deutlich an. Studien zeigen: Rund 48 % der Deutschen gönnen sich regelmäßig solche Mini-Belohnungen, um Stress zu reduzieren und sich etwas Gutes zu tun. Was bedeutet „Affordable Luxury“? „Affordable Luxury“ bezeichnet kleine, erschwingliche Luxusprodukte oder -erlebnisse, die sich Verbraucher im Alltag gönnen, um sich selbst zu belohnen oder Stress abzubauen – ohne hohe Kosten oder große Investitionen. Warum liegen Feel-Good-Käufe 2026 im Trend? Feel-Good-Käufe boomen 2026, weil viele Menschen unter wirtschaftlichem Druck stehen und trotzdem Wert auf Wohlbefinden, Selbstfürsorge und Genuss legen. Statt teuren Anschaffungen werden kleinere Belohnungen bevorzugt. Wie...

Silva Mind Control-Methode. Beziehung zu dem inneren Partner

  Wenn du den inneren Partner nicht nur als Konzept, sondern als aktive Präsenz (wie einen Mentor oder „Inneren Helfer“) erleben möchtest, wechselst du von der Psychologie in den Bereich der mentalen Programmierung, wie sie auch Jose Silva in seiner „Silva Mind Control“-Methode gelehrt hat. Hier ist ein konkreter Fahrplan, wie du diesen Mentor nach Silva-Prinzipien „erschaffst“ und in dein Leben integrierst: 1. Den „Alpha-Zustand“ nutzen Silva betonte, dass Visualisierung dann am effektivsten ist, wenn das Gehirn auf Alpha-Wellen schwingt (ein tiefer Entspannungszustand).  * Die Technik: Setz dich ruhig hin, schließe die Augen und zähle langsam von 10 auf 1 herunter, während du dir vorstellst, tiefer in dich selbst zu sinken. In diesem Zustand ist dein Unterbewusstsein empfänglich für neue „Programme“. 2. Die „Erschaffung“ des Mentors (Die Visualisierung) Stell dir in deiner inneren Leinwand (dem „Mental Screen“) einen Ort vor, an dem du dich absolut sicher fühlst. Das ist dei...

Warum sind die Matrosenhemden gestreift?

  Die gestreiften Matrosenhemden haben gleich mehrere praktische und historische Gründe. Ursprünglich trugen französische Seeleute im 19. Jahrhundert die blau-weißen Streifen. Der wichtigste Grund war ganz simpel: Sichtbarkeit. Fällt jemand über Bord, heben sich die Streifen auf den Wellen deutlich besser ab als ein einfarbiges Hemd. Dazu kam ein Aberglaube. Streifen galten lange als „abwehrend“ gegenüber bösen Geistern und Unglück auf See – eine Art modischer Glücksbringer für gefährliche Reisen 🍀 Ein weiterer, sehr pragmatischer Punkt: Die Muster verdecken Schmutz, Salzflecken und Abnutzung besser als glatte Stoffe. Auf einem Schiff mit harter Arbeit war das ein echter Vorteil ⚓ Als die französische Marine die Streifen offiziell einführte, wurden sie schnell zum Symbol für Seefahrt, Freiheit und Abenteuer. Von dort aus eroberten sie Mode, Kunst und Popkultur – bis sie heute eher stilvoll als zweckmäßig wirken. Die Anzahl der Streifen war tatsächlich festgelegt – zumindest in Fra...

Element Feuer - Vom Ego zur reinen Präsenz

Element Feuer negativ → Ich-Konstruktion, Rolle, Ehrgeiz Element Feuer positiv → reine Präsenz Im flammenden Mandala des Feuers verbrennen Stolz, Eitelkeit und Rollen. Arbeit, Pflicht und gesellschaftliche Masken verzehren sich im klaren Licht. Was bleibt, ist reine Präsenz. In der spirituellen Symbolik wird das Element Feuer oft als eine Kraft der Transformation beschrieben, die zwei gegensätzliche Gesichter hat: eine verzehrende, ego-zentrierte Seite und eine erleuchtende, reine Seite. Das „negative“ Feuer: Die Last der Identität Wenn wir das Feuer im negativen Sinne erleben, brennt es als ein unruhiges Verlangen in uns. Es äußert sich als Ehrgeiz, der uns ständig antreibt, mehr zu sein oder mehr zu erreichen. In diesem Zustand sind wir in einer „Ich-Konstruktion“ gefangen: Wir definieren uns über unsere Rollen – sei es im Beruf, durch gesellschaftliche Verpflichtungen oder durch die Masken, die wir tragen, um anderen zu gefallen. Stolz und Eitelkeit nähren dieses Feuer, doch es sp...

Sinn finden im Alleinsein

  Welchen Sinn hat das Leben, wenn man allein ist?  Es gibt niemanden, um den man sich kümmern kann. Nur um sich selbst. Was ist dann der Sinn dieses Lebens?  Geht es um die Arbeit? Was aber, wenn die Arbeit einen nicht besonders erfüllt?  Oder geht es um die Rolle in der Gesellschaft? Was aber, wenn man nicht besonders sozial ist und keine Freunde hat?  Wenn die klassischen Pfeiler – Familie, erfüllende Arbeit und ein aktives Sozialleben – wegfallen oder nicht vorhanden sind, fühlt sich das Leben oft wie ein "Warten auf das Ende" an. Hier einige Tipps für ein einsames, aber trotzdem erfülltes Leben:  Der Sinn kann darin liegen, herauszufinden, wer man wirklich ist, wenn niemand zuschaut. Was magst du, wenn dich niemand bewertet? Was denkst du, wenn niemand widerspricht? Du kannst das Leben als eine Art "Privatstudium" betrachten – durch Lesen, Lernen, Beobachten oder das Erschaffen von Dingen, nur für dich selbst. Vielleicht ist deine Rolle in diesem Unive...